Ausstellungen


2018

  • Seit September 2017 bis Mai 2018 Ausstellung im Kontaktlinsen-Institut KONTAKTLINSE in Oldenburg
  • Seit Januar 2017 ständige Ausstellung im Kosmetik Studio Ewelina Hasse
  • Seit Dezember 2016 ständige Ausstellung in der Zahnarztpraxis Doc Mo in Oldenburg
  • Seit September 2015 ständige Ausstellung bei MOMACA HILDESHEIM  - http://www.momaca7.de/

2017

  • Seit Juni bis September Ausstellung im Kontaktlinsen-Institut KONTAKTLINSE in Oldenburg
  • Seit Januar 2017 ständige Ausstellung im Kosmetik Studio Ewelina Hasse
  • Seit Dezember 2016 ständige Ausstellung in der Zahnarztpraxis Doc Mo in Oldenburg
  • Seit September 2015 ständige Ausstellung bei MOMACA HILDESHEIM  - http://www.momaca7.de/

2016

  • Seit Dezember 2016 ständige Ausstellung in der Zahnarztpraxis Doc Mo in Oldenburg
  • Seit September 2015 ständige Ausstellung bei MOMACA HILDESHEIM  - http://www.momaca7.de/

2015

  • Die vier Tage Galerie in Wechloy
  • Seit September 2015 ständige Ausstellung bei MOMACA HILDESHEIM  - http://www.momaca7.de/
  • Gemeinschaftsausstellung mit Marion Kerns-Röbbert in der MHH in Hannover.                                                          Ausstellungstitel: "Vergänglichkeit und Illusion".

Laudatio von Herrn Prof. Dr. med. Zeidler


Frau Kerns-Röbbert wurde in Leipzig geboren und absolvierte die dortige Hochschule für Grafik und Buchkunst sowie ein Meisterstudium für Reprotechnik. Als Grafikerin arbeitete sie dann an der für sportwissenschaftliche Lehre und Forschung bekannten Deutsche Hochschule für Körperkultur in Leipzig. Nach der Wende kam sie 1991 nach Hannover  und studierte an der Freien Akademie der Bildenden Kunst „Freie Malerei“. Seit 2006  betreibt sie ihr eigenes Atelier, seit 2012 mit Sitz in Hemmingen.  Seit kurzem hat sie ein Zweitatelier im Kunsthaus Nordstemmen. Im vergangenen Jahr wurde sie Mitglied der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer Niedersachsen Hannover.

 

Die Bildsprache ihrer Malerei ist figurativ. Im Mittelpunkt der bildlichen Darstellungen stehen menschliche Figuren und Tierfiguren, wobei Zwischenformen von einer häufig eingesetzten Symbolik sind. Sie selbst sagt dazu: "Mein Schwerpunkt bilden lustig eigenartige Gestalten, die mich immer wieder zu neuen Geschichten inspirieren. Dabei sind die Übergänge von Mensch zu Tier fließend. Es sind Geschichten, die ich in Form eines Bildes erzähle, die zum schmunzeln anregen." Kerstin Eberhard aus Graz hat anlässlich einer Ausstellung ihre Bildinhalte noch aus einer anderen Sicht kommentiert: "Oft werden systemkritische Situationen mithilfe der Tiermenschen persifliert und in einer Überhöhung zur Schau gestellt, die an eine systemkritische Auseinandersetzung mit der eigenen DDR-Vergangenheit denken lassen.

Exemplarisch dafür ist das Bild auf der Einladungskarte "Der geprobte Aufstand".

 

Welche Tier- und Menschenwesen tauchen in diesem Bild auf? Tiere, die wie Menschen Brillen tragen, Kopfhörer, Ketten, Halsbänder mit dem Anhänger der Atomkraftgegner, Maulkörbe und Mundbinden. Der Frosch oben in der linken Ecke hat seinen Mund mit einem Heftpflaster zugeklebt. Verfremdet ist die menschliche Frauenfigur rechts mit Mundschleier, Schlangen auf dem Kopf, die wie  Rasterlocken herabhängen. Mit beiden Händen berührt sie Tierwesen und ihr Haupt ist ebenfalls von einem Tierwesen gekrönt.

 

Insgesamt also eine phantastische figurative Welt. Wenn sie so wollen, auch ein ganz aktuelles Bild, das man als Persiflage auf die Montagsdemonstrationen von Pegida deuten könnte. Mehr zu ihrer Kunst wird Frau Kerns-Röbbert gleich noch selbst sagen.

Klaudia Kotlarz-Weber wurde in Kattowitz (Polen) geboren und ist bis zum 6. Lebensjahr dort aufgewachsen. Seit ihrer Kindheit sind die Malerei und die Kunst ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Nach dem Abitur erlernte sie den Beruf der Bauzeichnerin und studierte anschließend Architektur. Von 2003 - 2009 arbeitete sie als Architektin in Hannover. Der Liebe wegen zog sie weiter in den Norden nach Oldenburg und arbeitet in nahe gelegenen Delmenhorst als Architektin.

 

Ihre freie Zeit widmet sie der Kunst. Dabei sieht sie eine enge Beziehung zwischen ihrem Beruf als Architektin und der Kunst. In der Architektur lebt der Mensch seine kreative Ideen aus und lässt Visionen zur baulichen Wirklichkeit werden. In der abstrakten Kunst verhält es sich ähnlich, denn die Emotionen schaffen die Verbindung zwischen dem Künstler und dem Betrachter. Frau Kotlarz-Weber fühlt sich den Künstlern des "Abstrakten Expressionismus" verbunden.

 

Der abstrakte Expressionismus ist eine nordamerikanische Kunstrichtung der modernen Malerei, die vornehmlich durch die New York School in den späten 1940er bis frühen 1960er Jahren bekannt wurde. Ihre Hauptströmungen manifestierten sich im Action Painting Jackson Pollock, Sam Francis, Robert Rauschenberg und der Farbfeldmalerei z.B. von Mark Rothko, der große oft monochrome modulierte Farbflächen mit meditativem Charakter malte. Den Künstlern war gemeinsam, dass das Gefühl, die Emotion und die Spontanität wichtiger waren als Perfektion, Vernunft und Reglementierung. Ihre Bilder entstanden aus einer intuitiven Kreativität und dem Unterbewusstsein heraus- ohne jeden Gegenstandsbezug, also abstrakt.

 

Frau Kotlarz-Weber sagt über ihre eigene künstlerische Arbeit:" Der Griff zu Farbe und Werkzeug erfolgt nach Lust und Laune". Im Vordergrund steht eine Art Freiheit. Die Farbe, die Form, das Werkzeug und das Material sind dabei der Baustein der abstrakten Kunst. Sie arbeitet mit Überlagerungen. Durch mehrere Schichten erhalten ihre Bilder Tiefe.

Beispielhaft dafür ist ihr Bild auf dem Einladungsflyer mit dem Titel "Der Kreis in Komposition".

 

Dominiert wird das Bild von dem Kontrast der Farbflächen. Im Zentrum  das Türkis-blau Feld, das aus dem Rahmen zweier dunkler Begrenzungen hervorleuchtet. Ein Spannungsfeld entsteht zwischen den Kreisformen und der geraden rechteckigen Begrenzung. Und dann in der Mitte diese dunkle, unregelmäßige Form, die die Ruhe und Zentriertheit aufhebt, die Emotionalität und Spontanität vermittelt.

 

Jetzt verstehen wir auch den Titel der heutigen Ausstellung "Vergänglichkeit und Illusion". Die Bilder mit Rost von Frau Kotlarz-Weber weisen auf Vergänglichkeit, die Bilder von Kerns-Röbbert sind voller Illusionen.


2014

  • Kunst- Vernissage im Architekturbüro Heldt GmbH in Delmenhorst Thema "Abstrakte Kunst und Architektur".
  • Raum 93 in Bremen

2013

  • Die vier Tage Galerie in Wechloy
  • Raum 93 in Bremen

2012

  • Die vier Tage Galerie in Wechloy
  • Raum 93 in Bremen

2011

  • L´esprit de couleurs (Der Geist der Farben)  auf dem Kläner-Hof in Dötlingen. Es war die letzte Ausstellung der Reihe "Kunst im Stall" im Jahr 2011.